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E-Control: Zahlen im Rechnungshofbericht nicht nachvollziehbar

E-Control: Zahlen im Rechnungshofbericht nicht nachvollziehbar

Vorstandsgehälter in der E-Control deutlich geringer als im Rohbericht genannt

Wien (7. September 2018) – Die gestern Abend im Standard veröffentlichten Zahlen aus einem Rohbericht des Rechnungshofs, der verschiedene Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden geprüft hat, können von der E-Control nicht nachvollzogen werden. „Es ist schlichtweg falsch, dass der Vorstand der E-Control mehr als der Bundeskanzler verdient. Die Zahlen, die hier veröffentlicht wurden, sind weit überzogen, obwohl es dazu eine Richtigstellung gegenüber dem Rechnungshof gegeben hat.“, zeigt sich der Vorstand der E-Control, Andreas Eigenbauer und Wolfgang Urbantschitsch, verwundert. Und weiter: „Wir haben dem Rechnungshof klar dokumentiert, dass es im Jahr 2016 – also im Jahr, auf das sich die Prüfung bezogen hat – aufgrund des Vorstandswechsels - zu Einmaleffekten gekommen ist. Es ist für uns unverständlich, warum diese Tatsache, die jederzeit leicht nachvollzieh- und belegbar ist, ignoriert wird.“

E-Control als Regulierungsbehörde und Anlaufstelle für Konsumenten bewährt

Erst im Jahr 2011 hat der Gesetzgeber die E-Control mit einer neuen Organisationsstruktur versehen. Zeitgleich wurden auch die behördlichen Aufgabenbereiche deutlich erweitert. Die E-Control hat sich in den vergangenen Jahren als Regulierungsbehörde für die Elektrizitäts- und Erdgaswirtschaft sowie als zentrale Anlaufstelle für alle Strom- und Gaskonsumentinnen und -konsumenten bewährt.